Pressemitteilungen
Olympische Spiele und deren Vermächtnis: Augenmerk auf Nachhaltigkeit
Arram Kim, Head of Legacy des IOC, besucht Biathlonzentrum in Antholz – Lob für nachhaltiges und dauerhaftes Mobilitätskonzept
ANTHOLZ/BOZEN (LPA). Bei Olympischen Spielen geht es dem Internationalen Olympischen Komitee immer auch darum, ein Vermächtnis, ein Erbe zu hinterlassen. Dieser Aspekt und jener, wie die Mobilität in einem sensiblen Lebensraum wie den Alpen nachhaltig organisiert werden kann, waren zentral Themen beim Besuch von Arram Kim, Leiter für Vermächtnis und Wirkung der Olympischen Spiele (Head of Olympic Games Impact and Legacy) beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am 17. Februar in Antholz. Martin Vallazza, Direktor des Ressorts Infrastrukturen und Mobilität, begleitete Kim bei dessen Besuch im Mobilitätskontrollzentrum in der Feuerwehrhalle von Antholz Mittertal und im SüdtirolHome.
"Dieses Biathlonstadion, inmitten der Alpen und bereits Austragungsort internationaler Biathlonbewerbe, ist zu einer Olympischen Stätte geworden, die auch nach den Spielen zukunftsfit ist und sich noch stärker als bisher als modernes Sportzentrum positionieren wird", hielt Kim fest. Was die nachhaltige Mobilität betrifft, bewertete der IOC-Funktionär das Konzept als hervorragend. Die Spiele, und die damit verbundenen verfügbaren Geldmittel, hätten die Renovierung von 13 Bahnhöfen beschleunigt, womit die Spiele ein bleibendes Erbe zum Wohle der gesamten Region hinterließen, zeigte sich Kim überzeugt. "Olympische Spiele bieten immer auch die Möglichkeit, Innovationen, unter anderem im Bereich noch nachhaltiger Mobilität, einzuführen." Der IOC-Funktionär dankte in diesem Zusammenhang auch den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die täglich und unermüdlich im Einsatz stünden.
Ressortdirektor Vallazza erinnerte an die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Partner: "Der Transport so vieler Menschen funktioniert dank der guten Abstimmung der Partner im Bahnverkehr ebenso mit den lokalen Feuerwehren, der Ortspolizei und anderen Behörden sowie der Unterstützung durch Landesrat Daniel Alfreider sehr effizient. Dadurch ist es möglich, dass das Wettkampfgelände von den Zuschauerinnen und Zuschauern bequem und zuverlässig erreicht werden kann."
LPA/tl/ck


