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Sicherheit im Winter: Aktionen werden gebündelt, Land übernimmt Koordination

(LPA) "Mit Regeln und Vorschriften kann man keine Unfälle verhindern, sondern höchstens die Freude am Wintersport in der freien Natur." Dieses Credo von Landesrat Thomas Widmann steht Pate für ein Projekt, das heute (23. Dezember) im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt worden ist: Unter Federführung von Widmanns Ressort wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Sicherheits- und Aufklärungskampagnen aller alpinen Vereine vernetzen und koordinieren wird. Gezielt wird dabei in erster Linie auf die Schulen.

"Es ist unsere Aufgabe, den jungen Menschen die Freude am Berg und an der Natur zu vermitteln, sie gleichzeitig aber auch auf die Gefahren vorzubereiten, die sie erwarten, und damit ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken", erklärte Widmann heute im Rahmen seiner Pressekonferenz mit den Vertretern aller alpinen Vereine und Verbände Südtirols. "Ziel ist, den Kindern und Jugendlichen - aber letztendlich auch allen anderen - beizubringen, dass und wie sie sich im Winter respektvoll am Berg und in der freien Natur bewegen können", so Widmann.

Vorgestellt wurde heute eine ganze Reihe einzelner Projekte der alpinen Organisationen: vom regelmäßigen Lawinenlagebericht des hydrographischen Landesamtes über Ausbildungskurse für das verantwortungsbewusste Snowboarden außerhalb der Pisten, Power-Point-Präsentationen und Filmen für den Einsatz im Turnunterricht, das Programm "Sicherer Skilauf" im Skigebiet Plose, in dessen Rahmen ein eigenes Fahrsicherheitstraining auf Skiern abgehalten wird, bis zur "Expedition der Zwerge" der Skischule Sexten, in der die Skizwerge lernen, sich auf der Piste richtig zu verhalten.

Die derzeit von den alpinen Organisationen mehr oder weniger koordiniert vorangebrachten Aktionen sollen nun gebündelt und vernetzt werden. "Aus diesem Grund haben wir eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der Vertreter aller alpinen Organisationen sitzen", erklärt Landesrat Widmann. Gezielt wird in erster Linie auf die Aufklärung und Ausbildung der Schüler. "Wir pflegen bereits seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit den alpinen Organisationen", erklärte heute Ingo Seyr vom Deutschen Schulamt, der Landesrat Otto Saurer vertrat. Die Aufklärung und Ausbildung zu mehr Eigenverantwortung im Rahmen des Wintersports sei auch Teil der Aufgabe der Schule, "den verantwortungsbewussten und mündigen Bürger von morgen heranzuziehen, der Leben schützt - jenes der anderen genauso wie sein eigenes", so Seyr.

Im Rahmen unterschiedlichster Kampagnen in den Klassen aber auch bei Wintersporttagen soll bereits im laufenden Schuljahr die Botschaft eines verantwortungsbewussten Wintersports so breit wie möglich gestreut werden. "Die Arbeitsgruppe wird aber auch das gesamte kommende Jahr tätig sein", erklärt Landesrat Widmann. Und damit könne bereits im kommenden Schuljahr ein möglichst koordiniertes, flächendeckendes Programm zur "Sicherheit im Winter" geboten werden.

chr

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