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Sprachgruppenzugehörigkeit: "Positives Gespräch" zwischen LH und La Loggia
(LPA) Mit Regionenminister Enrico La Loggia hat Landeshauptmann Luis Durnwalder heute nachmittag (9. Dezember) über eine Stunde lang über eine Lösung in der Frage der Sprachgruppenzugehörigkeits-Erklärungen verhandelt. Es sei ein objektives und gutes Gespräch gewesen, in dem man Vorschläge erarbeitet habe, die nun in den zuständigen Gremien zu besprechen seien, so Durnwalder.
Über eine Stunde lang haben sich der Regionenminister und der Landeshauptmann mit den strittigen Punkten in Sachen Sprachgruppenzugehörigkeit befasst. Dazu gehören Fragen, wie jene nach dem Zeitraum, innerhalb dessen Änderungen an der Erklärung vorgenommen werden dürfen bzw. innerhalb dessen diese Änderungen Gültigkeit erlangen. Dazu kommt die strittige Frage, wo die Erklärungen aufbewahrt werden sollen und wie jene Fälle gehandhabt werden, in denen keine Erklärung abgegeben worden ist. Und schließlich ging es auch um die noch offenen Themen, die die praktische Seite der Durchführung betreffen: Innerhalb welchen Zeitraums müssen die 14jährigen eine Erklärung abgeben? Wie verfährt man mit Zuwanderern?All diese offenen Fragen seien in einem "sehr guten und objektiven Gespräch" (Durnwalder) mit dem Regionenminister an dessen Amtssitz in Rom behandelt worden: "Wir haben zwar keine endgültige Lösung gefunden, ich hoffe aber, dass wir Vorschläge ausgearbeitet haben, die für alle Seiten akzeptabel sein können", so der Landeshauptmann. Vorschläge, die dann in ihrer endgültigen Form auch Brüssel zur Genehmigung vorgelegt werden müssen.
Bevor es so weit ist, müssten die heute erarbeiteten Kompromissvorschläge sei es in Rom sei es in Bozen den zuständigen Gremien zur Kenntnis gebracht und darin diskutiert werden. "Wir hoffen, dass wir innerhalb von rund zehn Tagen eine endgültige Antwort von beiden Seiten in Händen haben werden", so Durnwalder.
chr