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Bauten-Ressortdirektor March bei Mitteldeutschem Architektentag in Erfurt
LPA – Über das „Bauen in der Innenstadt“ referierte vor kurzem Ressortdirektor und Leiter der Landesabteilung Hochbau, Josef March, beim 1. Mitteldeutschen Architektentag in Erfurt. March war einziger ausländischer Referent dieser Veranstaltung, zu der die Architektenkammern der neuen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geladen hatten.
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Seine Erfahrungen und seine Sicht der baulichen Entwicklung der Innenstädte beleuchtete Architekt Josef March in einem Referat, in dem er besonders auf die Städte Bozen und Brixen einging. March, der sich als leitender Techniker seit 25 Jahren mit öffentlichem Hochbau befasst, schilderte ausgehend von einem geschichtlichen Abriss über die Entwicklung Bozens und Brixens die bauliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte.
Dabei stellte er für Bozen Verwaltungsbauten (Landhaus II, Erweiterungsbau des Landhauses III, Gebäude der Umweltagentur, Pastoralzentrum) und Kultur- und Bildungsbauten (Archäologiemuseum, Naturkundemuseum, das Projekt für das Museion, Stadttheater, EurAc, Freie Universität Bozen, Fachschule für Sozialberufe im Kapuzinerkloster, Turnanlagen längs der Talfer, deutsche Realgymnasium und das Projekt für das italienische Pädagogische Gymnasium) vor. Er ging auf die Diskussion über den Standort des neuen Museions ein und berichtete über den Planungswettbewerb für das Bibliothekszentrum.
Der Universitätssitz Brixen, das Krankenhaus, die Anlage Aquarena, die Sportanlage Zinggen-Rosslauf, das Projekt des Pädagogischen Gymnasiums, die Berufsschule Brixen und das Lehrlingsheim waren hingegen die Projekte, die Ressortdirektor March für Brixen als stadtbildprägend erläuterte.
An dem Architektentag in Erfurt, bei dem vor allem das ostdeutsche Anliegen um Aufwertung der Innenstädte Thema war, nahmen zahlreiche Vertreter der Architektenkammern der drei Bundesländer teil. Prominenteste Ehrengäste waren Thüringens Minister für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter, und die Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bauten und Wohnen, Iris Gleicke.
jw