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LR Theiner trifft Vertreter der Ärztekammer

LPA - Als positiv bewertete Gesundheitslandesrat Richard Theiner sein gestriges Treffen (23. November) mit den Vertretern der Ärztekammer, Giulio Donazzan und Salvatore Rampulla. Im Mittelpunkt des Austausches zwischen Theiner und den Vertretern der Ärztekammer stand die Zusammenarbeit des Gesundheitsressorts mit der Ärztekammer. Dabei ging es vor allem um den Schutz der Nichtraucher, das Berufsprofil der Zahntechniker und die europäische Arbeitszeiten.

Gemeinsam mit einigen Mitarbeitern hat Landesrat Theiner am Dienstagnachmittag mit dem Präsidenten der Ärztekammer, Donazann und dem Präsidenten der Vereinigung der Zahnärzte, Rampulla über die Zusammenarbeit des Ressorts mit der Ärztekammer diskutiert.
Das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher, wie es in Südtirol zur Anwendung kommt, sei auf gesamtstaatlicher Ebene ein Vorreitermodell und sei in den meisten Sektoren auf breite Zustimmungen gestoßen, waren sich Landesrat Theiner und die Vertreter der Ärztekammer einig.
Was das Berufsprofil der Zahntechniker anbelangt, haben die Gesprächspartner unterstrichen, dass es sich bei diesem Beruf um einen Handwerksberuf handle. Der Zahntechniker gebe im Sanitätsbereich Hilfestellungen und bereite die zahntechnischen Apparate vor, die letzte Verantwortung liege aber beim Arzt.
Auch über die Qualität der Sanitätsleistungen hat Gesundheitslandesrat Theiner mit den Vertretern der Ärztekammer gesprochen. Die Sanitätsdirektoren der vier Sanitätseinheiten hätten sich auf die Definition von Qualitätsstandards für fünf Disziplinen geeinigt, um im ganzen Land die gleiche Behandlung für gleiche Pathologien garantieren zu können, informierte Theiner die Ärztevertreter. Für die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und territorialen Diensten gebe es ein Übereinkommen, die Krankenhausärzte und den Basisärzte wollen vermehr zusammenarbeiten und zwar vor allem was die alten Patienten und die Langzeitkranken anbelange, so Theiner.
In Sachen europäische Arbeitszeiten und der 42-Stunden-Woche hat der Präsident der Ärztekammer vorgeschlagen, die Stunden, die den Praktikanten für Weiterbildung und Tutorium angerechnet werden, aus der Stundenzählung auszunehmen und getrennt zu zählen. Die lokalen Ärzte sollten außerdem auch als Dozenten für Berufsbildungskurse für die Krankenpfleger eingesetzt werden, so ein weiterer Vorschlag des Ärztekammerpräsidenten.
Beim Gespräch kam außerdem zum Ausdruck, dass beim Vergleich der Krankenhäuser in Südtirol und den angrenzenden Regionen, verstärkt die Südtiroler Dienste hervorgehoben werden sollten, die auf europäischer Ebene eine Vorbildfunktion haben.

SAN

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