News / Archiv
News
Workshop zu geschlechter-gerechter Sprache
LPA - Mit geschlechter-gerechter Sprache haben sich am heutigen Freitag, 19. November 2004, im Hotel Laurin in Bozen etwa dreißig Frauen aber auch zwei Männer befasst. Auf Einladung des Frauenbüros des Landes referierte dort die bekannte Sprachkritikerin Luise F. Pusch, die vor allem zu einer korrekteren Interpretation der gesprochenen uns geschriebenen Sprache aufrief. Die Männersprache, in der der Mann die Norm und die Frau buchstäblich nicht die Rede wert ist, sei nämlich laut Puchs noch nicht überwunden.

Anhand von Übungen wurden die Anwesenden für sprachliche Ungerechtigkeiten sensibilisiert. Sie haben die so genannte „DNA“-Formel kennen gelernt. Mit dieser Formel zu kommunizieren heißt, im Sprachgebrauch zu differenzieren, zu neutralisieren und zu abstrahieren, um so ein Gleichgewicht zwischen Mann und Frau herzustellen.
SAN