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Psychiatrie: Deinstitutionalisierung als neuer Weg - Tagung in Meran

(LPA) Menschen mit psychischen Problemen aus der Gesellschaft auszuschließen, sie vor ihren Mitmenschen wegzusperren, war lange Zeit gang und gäbe. Heute wendet man sich neuen Konzepten zu, die weitgehend von der Betreuung in geschlossenen Einrichtungen abgehen. Eine Tagung in Sinich bei Meran widmet sich nun dem Thema der "Deinstitutionalisierung als therapeutische Praxis".

Experten aus Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien werden am morgigen Donnerstag, 18. November und Freitag, 19. November ihre Erfahrungen mit dem Konzept der Deinstitutionalisierung austauschen.

Es geht dabei um die Betreuung von psychisch Kranken, ohne sie aus der Gesellschaft auszuschließen, ihnen vielmehr ein Leben eingebettet in den gesellschaftlichen Alltag zu ermöglichen, ihnen aber gleichzeitig die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.

Die Tagung, die von der Abteilung Gesundheitswesen des Landes gemeinsam mit dem Sanitätsbetrieb Meran organisiert wird und unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO steht, findet im "Haus Basaglia" in Sinich bei Meran, Nazario-Sauro-Straße 8 statt. Kongresssprachen sind Italienisch und Englisch. Eröffnet wird die Tagung am morgigen Donnerstag um 9.00 Uhr.

chr

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