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Lokalaugenschein an der neuen Landesberufsschule in Bozen

LPA - Landeshauptmann Luis Durnwalder, Bautenlandesrat Florian Mussner und Bildungslandesrat Otto Saurer haben sich am heutigen Freitagmittag, 12. November 2004, ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten für die neue Landesberufschule in Bozen gemacht. Die erste Bauphase ist abgeschlossen. Nach den Weihnachtsferien können die Schüler in die ersten vierzig fertigen Klassen einziehen und mehrere Werkstätten nutzen. Das Gebäude umfasst derzeit 82.610 Kubikmeter und hat bisher 46,3 Millionen Euro gekostet. Im Herbst 2007 soll das gesamte Schulhaus mit 137.247 Kubikmetern fertig gebaut sein.

LH Durnwalder, LR Saurer und LR Mussner beim Lokalaugenschein an der neuen Landesberufsschule in Bozen (FOTO:LPA/Pertl)
Der Neubau der Landesberufsschule in Bozen sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte Landeshauptmann Durnwalder beim Lokalaugenschein. „Wir haben das Geld gut investiert. Diese Struktur wird gebraucht - sie ist wichtig für die Ausbildung der jungen Leute und somit auch für die Zukunft Südtirols“, betonte Durnwalder. An der Schule sei lange aber gut gebaut worden, so Bautenlandesrat Mussner. Die innovativen Konstruktionselemente und die kleinen Baustellenfläche hatten das Arbeiten schwierig gemacht. Dafür seien die Einteilung und die Funktionalität besonders gut gelungen, meinte Bildungslandesrat Saurer. Neben der Struktur seinen aber auch die Lehrer wichtig, um optimale Voraussetzungen für die Bildung zu haben, so Saurer.
„Von den rund 1000 Schülern, die die Schule besuchen, kann ein großer Teil nach Weihnachten von den Außenstellen in das neu eingerichtete Gebäude umziehen“, kündigte Mussner an. Mit dem Schulbauprogramm sei man auf gutem Weg, so die drei Landesverantwortlichen.
Zehn Planungsbüros haben das in drei Blöcke aufgeteilte Gebäude der neuen Landesberufsschule geformt. Zwischen dem ersten und zweiten Block ist eine große Eingangshalle, die bereits fertig ist. Unter den Glassteinboden im Eingangbereich befindet sich die Turnhalle. Die oberen Geschosse der drei Baublöcke sind mit Glasstegen verbunden. Zuoberst soll auch eine Terrasse als Pausenplatz für die Schüler entstehen. In der nun folgenden zweiten Bauphase werden die Baublöcke verlängert. Es entstehen neue Stockwerke mit weiteren Klassenräumen und Werkstätten. Die Schule wird nach Abschluss der Arbeiten 137.283 Kubikmeter umfassen. Kosten wird das große Gebäude voraussichtlich an die 95 Millionen Euro.
Ein besonderes Material kommt im Inneren der Schule zum Einsatz, nämlich ein Gipsfasermaterial, das sehr gute physikalische Eigenschaften hat. Es absorbiert den Schall und kann vielseitig genutzt werden. Sogar geheizt können die Gipsfaserplatten werden. Die Gebäudefronten der Schule sind aus Glaslamellen. Dadurch kann bei zuviel Sonneneinstrahlung sehr einfach Schatten erzeugt werden. Sind die Lamellen zu, so bildet sich zwischen ihnen und der Gebäudewand ein Luftraum, der nicht nur Wärme speichern hilft, sondern das Innere auch vom Straßenlärm abschirmt.
Projektsteurer für den Bau der Berufsschule ist Gerhard Roher. Die Bauleitung obliegt den Architekten Thomas Höller und Georg Klotzner.

SAN

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