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LR Widmann: "Südtiroler Fuhrunternehmen sind klein aber effizient"

(LPA) Kleiner und jünger aber besser ausgestattet und effizienter als die gesamtstaatliche Konkurrenz sind die Südtiroler Fuhrunternehmen. Dies geht aus einer Studie über die Gütertransportunternehmen hervor, die Landesrat Thomas Widmann heute (5. November) vorgestellt hat.

Studienergebnisse vorgestellt
"Die Südtiroler Fuhrunternehmer werden in den kommenden Jahren überaus starke Konkurrenz vor allem aus den neuen EU-Ländern bekommen", erklärte heute Landesrat Widmann. Um dafür gewappnet zu sein, um die Stärken und Schwächen der heimischen Unternehmen objektiv erheben zu können, hat das Landesamt für Verkehrswesen und Gütertransport die Ausarbeitung einer repräsentativen Studie über die Südtiroler Gütertransportunternehmen in Auftrag gegeben.

Die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie lassen eine Kurzbeschreibung zu, die sich in der Zusammenfassung Widmanns folgendermaßen anhört: "Unsere Fuhrunternehmen sind zwar klein und verhältnismäßig jung weisen aber einen besseren Fuhrpark, eine bessere Ausstattung, eine höhere Produktivität und bessere Umweltleistungen auf als die Unternehmen auf gesamtstaatlicher Ebene", so Widmann. Sorge bereite lediglich die mangelnde Größe der Betriebe, die logistische Probleme mit sich bringe und Zusammenschlüsse notwendig mache, um den Anforderungen des Marktes nachkommen zu können, so der Landesrat.

Insgesamt 450 Unternehmer - dies entspricht einem Drittel der in Südtirol eingetragenen Gütertransportunternehmen - wurden für die Studie vom römischen IZI-Institut befragt. "Damit haben wir zum ersten Mal ein statistisch gesichertes Bild der Südtiroler Fuhrunternehmen erhalten", so Widmann. Ein Bild, das auch mit den Daten auf gesamtstaatlicher Ebene verglichen worden ist.

Um die Daten der Befragung nicht zu verzerren, wurde das größte Fuhrunternehmen Südtirols, die Fercam, aus der Studie genommen, erklärte Bruno Durante, Direktor des Landesamtes für Verkehrswesen und Gütertransport. Schließlich ist der Gütertransport in Südtirol überaus klein strukturiert: 45 Prozent bestehen nur aus einem Mitarbeiter, dem Chef, nur fünf Prozent weisen mehr als zehn Mitarbeiter auf. Im Durchschnitt sind knapp über drei Mitarbeiter in den Unternehmen beschäftigt, der durchschnittliche Fahrzeugpark weist nur knapp drei Fahrzeuge auf. Gegenüber mehr als 5,5 im gesamtstaatlichen Durchschnitt.

Allerdings sind nicht nur die Unternehmen sehr jung (zwei Drittel wurden nach 1991 gegründet), sondern auch der Fuhrpark, der ein Durchschnittsalter von sechs Jahren aufweist (8,6 Jahre im gesamtstaatlichen Durchschnitt). "Dies ist für die Umwelt von Bedeutung, da die Emissionswerte der neueren Fahrzeuge wesentlich besser sind als jene der alten", so Widmann. Positiv zu vermerken ist schließlich auch die höhere Produktivität, die die Südtiroler Fuhrunternehmen im Vergleich zum gesamtstaatlichen Durchschnitt aufweisen.

Wer sich für die Details der Studie interessiert, kann die gesamte Erhebung von den Internet-Seiten des Landesamtes für Verkehrswesen und Gütertransport (www.provinz.bz.it/mobilita/3801/ publ/publikationen_d.asp) herunterladen.

chr

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