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Soziale Aspekte der ländlichen Entwicklung - Tagung in Fachschule Salern
(LPA) Berater aus ganz Europa werden sich am Donnerstag und Freitag, 4. und 5. November in der Fachschule für Landwirtschaft in Salern bei Brixen einfinden. Im Rahmen einer Tagung werden dort die sozialen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes diskutiert.
Die Tagung wird von der Landesabteilung für land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung mit der Dienststelle Bergbauernberatung organisiert, und zwar im Rahmen eines Interreg-III-C-Projektes, das unter dem Kürzel "RENE" (für: "Rural Extension Network in Europe") läuft.Das Einleitungsreferat der Tagung wird Landesrat Hans Berger halten. Er wird darin nicht nur einen Überblick über die Situation der Landwirtschaft in Südtirol geben, sondern auch auf Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen und vor allem die Chancen einer klein strukturierten Landwirtschaft eingehen. Der Landesrat begrüßt die Initiative seiner Abteilung: "Gerade im Rahmen der europäischen Agrarpolitik spielen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Gebiete eine enorme Rolle", so Berger. "Es ist daher notwendig, dass die landwirtschaftlichen Berater sich in allen diesen Belangen weiterbilden und auch den Austausch mit Berufskollegen aus anderen Ländern suchen."
Gerade in einer Landwirtschaft wie jener in Südtirol, in der Familienbetriebe dominieren und damit eine klare Trennung zwischen Betriebs- und Privatsphäre kaum noch möglich sei, spiele die soziale Komponente eine tragende Rolle. Deshalb hat man diesem Aspekt bei der Tagung in Salern auch eine besonderes Augenmerk gewidmet.
Die Tagung "Neuorientierung der landwirtschaftlichen Beratung in der EU – Soziale Verantwortung als besondere Herausforderung" beginnt am Donnerstag, 4. November, um 9.00 Uhr in der Fachschule für Landwirtschaft Salern bei Brixen.
chr