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Einheitliche Behandlungsprotokolle: LR Theiner in Innsbruck

(LPA) Patienten mit den gleichen Krankheitsbildern die gleiche Behandlung und Betreuung zukommen zu lassen, unabhängig davon, in welchem Krankenhaus sie eingeliefert werden - dies ist das Ziel, das das Gesundheitsressort von Landesrat Richard Theiner mit der Definition einheitlicher Behandlungprotokolle verfolgt. Das Thema stand nun im Mittelpunkt einer Aussprache des Landesrates mit Vertretern des Betriebes der Tiroler Landeskrankenhäuser (Tilak).

Vorteile der einheitlichen Behandlungsprotokolle besprochen
"Wir wollen die gleichen Behandlungs- und Betreuungsstandards in gleich hoher Qualität garantieren: für alle Südtiroler, unabhängig davon, in welchem Krankenhaus sie liegen oder welcher Arzt sie behandelt", erklärt dazu Landesrat Theiner. Bereits im Frühjahr hatte der Landesrat der Landesregierung einen umfassenden Plan zur Modernisierung des Sanitätsdienstes vorgelegt, in dem auch die Definition einheitlicher Behandlungsprotokolle vorgesehen ist.

Einen weiteren Schritt hin zur Verwirklichung dieses Vorhabens haben Landesrat Theiner und seine Mitarbeiter nun mit einer Aussprache mit den Tilak-Experten in Innsbruck gesetzt. Es ging dabei vor allem um die Vorteile der einheitlichen Protokolle. "Die Standardisierung der Medizin ist eine Notwendigkeit, um die medizinische Behandlung und Betreuung effizienter zu gestalten", ist Professor Roland Staudinger von der Tilak überzeugt.

Wenn man die auf allen Ebenen zu garantierenden Leistungen festschreibe, sichere man nicht nur deren Qualität, sondern fördere durch die Vereinheitlichung und die gesteigerte Transparenz auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Krankenhäusern und den peripheren Diensten, so der Tenor der Aussprache. Festgelegt werden die einheitlichen Kriterien übrigens von eigens eingesetzten Arbeitsgruppen von Ärzten der betroffenen Abteilungen.

Ein weiterer Vorteil der Vereinheitlichung ist, dass dadurch die Zusammenarbeit verschiedener Krankenhäuser und Dienste wesentlich erleichtert werde, etwa wenn es um besondere Krankheiten gehe, so die Experten. Exemplarisch wurde den Vertretern des Südtiroler Gesundheitsressorts in Innsbruck die Festlegung der Kriterien für die Tumorbehandlung vorgeführt. Dabei wurde auch der Wunsch geäußert, dass Südtirol in das Tiroler Betreuungsnetz von Tumorkranken aufgenommen werde.

chr

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