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Erhebungen zu Obstbäumen in Südtirol sind im Gange
LPA - Einige Bauern haben in den vergangenen Tagen bunte Markierungen an ihren Obstbäumen vorgefunden und über deren Zweck gerätselt. „Das Landwirtschaftsministerium hat vor einigen Tagen begonnen, die Flächen und Erträge der Baum- und Graskulturen zu erheben“, erklärt Landwirtschaftslandesrat Hans Berger und räumt somit alle Unklarheiten und Missverständnisse hinsichtlich der Markierungen aus. Diese Erhebungen seien wichtig, um Dienstleistungen wie z.B. die Hagelversicherung zu verbessern, so Landesrat Berger.
Die Mitarbeiter des Unternehmens „Agriconsulting“ aus Padua sind seit einigen Tagen im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft in Südtirol unterwegs. Sie nehmen die Baum- und Gräserkulturen genauer unter die Lupe und kennzeichnen die bereits untersuchten Bäume oder Flächen mit bunten Bändern. Die Erhebungen waren mit den Obstgenossenschaften VOG und VIP abgesprochen, die ihrerseits den Auftrag hatten, die Mitgliedsobstgenossenschaften zu informieren.„Die Farbbänder dienen dazu, die Bäume bei eventuellen weiteren Erhebungen wieder zu identifizieren“, erklärt Landwirtschaftlandesrat Berger. Die Erhebungen seien wichtig, um Dienstleistungen wie z.B. die Hagelversicherung zu verbessern, so Berger.
Über Satellit (GPS) wurden 1800 Punkte im Gelände zufällig ausgewählt. Dort werden nun die Daten zu den Baum- und Gräserkulturen erhoben. In den ausgewählten Grundparzellen suchen die Mitarbeiter des Unternehmens „Agriconsulting“ bei einem Lokalaugenschein drei Bäume aus. Sie zählen dann die Früchte und messen ihre Größe. 50 Früchte werden auch gewogen. Auch die Sorte, die Unterlage, das Alter der Anlage und die Art des Erziehungssystems werden festgehalten.
Alle Personen die diese Erhebung machen, haben einen Ausweis bei sich. Die Bauern sollten diese Mitarbeiter auf ihr Grundstück lassen.
SAN