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eGovernment-Lenkungsgruppe nimmt ihre Arbeit auf
(LPA) Zu ihrer konstituierenden Sitzung hat sich die eGovernment-Lenkungsgruppe des Landes heute (12. Oktober) im Palais Widmann getroffen. Die auf Antrag von Informatik-Landesrat Hans Berger von der Landesregierung eingesetzte Lenkungsgruppe soll die Basis für einen Ausbau der eGovernment-Angebote des Landes schaffen.
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Diese vier Ziele und die übergeordnete Vision Bergers dient der eGovernment-Lenkungsgruppe demnach auch als Leitfaden, an dem sie sich in ihrer Arbeit entlangzuhangeln hat. Zum ersten Mal hat sich die Gruppe heute im Palais Widmann getroffen. Ihr gehören Vertreter aller Ressorts an. Den Vorsitz führt Alfred Aberer, Direktor des Landesinstitutes für Statistik (ASTAT).
Laut Aberer geht es zunächst darum, das Ziel der Arbeit der Lenkungsgruppe und die Strategien detaillierter festzulegen. Dies soll innerhalb Dezember dieses Jahres geschehen. Danach wird es eine Spaltung in mehrere Arbeitsgruppen geben, die sich mit den verschiedenen Aspekten des eGovernment auseinanderzusetzen haben. Am Ende dieses Prozesses soll dann ein Gesetzentwurf stehen, der der Landesregierung vorgelegt werden kann.
"Die zentralen Fragen, um die sich die gesamte Thematik dreht, sind im Grunde drei", erklärt Aberer: Zum ersten sei dies die Frage nach einer sicheren Identifikation der Nutzer von eGovernment-Diensten. "Das Land muss schließlich wissen, dass der, der sich gerade eingeloggt hat und z.B. ein Gesuch ausfüllt, auch tatsächlich der ist, für den er sich ausgibt", so Aberer. Das zweite Anliegen ist selbstverständlich jenes der Datensicherheit, die gewährleistet werden muss. Anliegen Nummer drei ist laut Aberer ein einheitliches Auftreten des Landesbetriebes. Das heißt, dass dem Bürger möglichst eine Benutzeroberfläche vorliegen muss, über die er auf alle eGovernment-Dienste des Landes Zugriff hat.
All die organisatorischen, rechtlichen, technischen und schließlich auch die gesellschaftlichen Aspekte von eGovernemnt sollen in der Arbeit der Lenkungsgruppe berücksichtigt werden. Trotzdem ist der Zeitplan eng gesteckt: Bereits im April kommenden Jahres soll ein erster Gesetzentwurf vorliegen.
chr