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Einfahrt ins Gadertal: LR Mussner diskutiert Projekt mit Lorenzner Gemeindeausschuss

(LPA) Dem Gemeindeausschuss von St. Lorenzen hat Bautenlandesrat Florian Mussner gestern das überarbeitete Projekt für die Neutrassierung der Pustertaler Straße bei Sonnenburg sowie der neuen Einfahrt ins Gadertal vorgestellt. Der nun vorliegende Kompromiss ist Ergebnis der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und stellt – so Mussner – für beide Seiten eine zufrieden stellende Lösung dar.

LR Mussner: Konsens mit Gemeinde St. Lorenzen gefunden
Überarbeitet worden ist das Projekt vor allem im Bereich des Tunnels unter der Sonneburg. Nach der Vorstellung des ersten Projektes war der Wunsch der Bevölkerung geäußert worden, den Tunnel unter der Sonnenburg zu verlängern, um die Fraktionen Sonnenburg und Unterdorf besser vor dem entstehenden Verkehrslärm schützen zu können.

Wie Gustav Mischì, seines Zeichens Projektsteuerer der Landesabteilung Tiefbau, gestern schilderte, sehe das neue Projekt einen Tunnel mit einer Länge von 540 Metern vor. Dieser verläuft unter der Sonnenburg bis zur heutigen Einfahrt ins Gadertal. Um die vorgeschriebenen Distanzen zwischen Tunnelausfahrt und Kreuzung einhalten zu können, muss die bestehende Gadertaler Brücke nach Osten verschoben werden. Wo genau die neue Brücke gebaut wird, steht allerdings noch nicht fest.

Bei der gestrigen Aussprache mit Landesrat Mussner bestand der Lorenzner Bürgermeister, Helmut Gräber, darauf, dass die neue Einfahrt ins Gadertal und die notwendige Brücke zeitgleich gebaut werden. Dadurch soll verhindert werden, dass während der Bauzeit der gesamte Verkehr aus dem Gadertal nach Bruneck durch das Ortszentrum von St. Lorenzen fließt.

Wie Mischì weiter ausführte, sei vom Gadertal nach Bruneck eine kreuzungsfreie Beschleunigungsspur im Tunnel geplant, die dann in die Hauptachse der Pustertaler Straße mündet.

"Die Kompromissbereitschaft zwischen dem Gemeindeausschuss und den Technikern hat zu einer konstruktiven Zusammenarbeit geführt, die letztendlich eine zufrieden stellende Lösung für beide Seiten gebracht hat", erklärte Landesrat Mussner nach der Aussprache. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde wird deshalb in jedem Fall fortgeführt. Konkret heißt dies, dass Bürgermeister Gräber in die weitere Planung einbezogen wird. Dies vor allem auch, um die Zusatzstrukturen, wie etwa die Gehsteige, die in die Zuständigkeit der Gemeinde fallen, bereits im Ausführungsprojekt berücksichtigen zu können.

chr

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