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Arbeitsunfall in Altenburg: Arbeitsinspektorat hat Untersuchungen aufgenommen
(LPA) Sofort nach Bekanntwerden des Arbeitsunfalls in Altenburg, bei dem der 56jährige Leiferer Luigi Marin den Tod gefunden hat, hat das Arbeitsinspektorat des Landes seine Untersuchungen aufgenommen. Helmuth Sinn, der Direktor der Landesabteilung Arbeit, und Gilberto Ugolini, Direktor des Landesamtes für Arbeitssicherheit, haben bereits heute Vormittag versucht, den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Sinn und Ugolini haben sich sofort nach Bekanntwerden des Unfalls zusammen mit Staatsanwalt Axel Bisignano zur Baustelle des neuen Kalterer Eisstadions aufgemacht, um ihre Ermittlungen aufzunehmen. Allen Anschein nach befand sich Marin zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Dach des Stadions in rund 15 Metern Höhe, um dort Vermessungsarbeiten durchzuführen.Wie Abteilungsdirektor Sinn schildert, sei der Unfall zu einem Zeitpunkt geschehen, zu dem die Arbeiten auf der Baustelle eigentlich bereits abgeschlossen worden seien. Aus diesem Grunde seien auch einige der vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen nicht mehr vorhanden gewesen. Sicherheitseinrichtungen, die im übrigen erst vor rund zwei Wochen eingehend vom Arbeitsinspektorat überprüft und kontrolliert worden seien. Der damals abgehaltene Lokalaugenschein habe keine Unregelmäßigkeiten in Sachen Arbeitssicherheit zutage gefördert.
Trotz allem geht es nun darum, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren und herauszufinden, wie und warum es zu einem so tragischen Unglück kommen konnte. Der letzte Arbeitsunfall dieser Art habe sich in Südtirol, so die Auskunft des Arbeitsinspektorates, vor zwei Jahren ereignet.
chr