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Fachtagung zum sozialräumlichen Arbeiten
(LPA) Sozialarbeit in einen größeren Zusammenhang zu stellen und nicht mehr nur einzelfallorientiert zu sehen – dies ist der Kern des Konzeptes des "sozialräumlichen Arbeitens". Die Abteilung Sozialwesen widmet dieser neuen Sichtweise ihre heurige Fachtagung, die am 28. September über die Bühne geht.
In der Theorie des sozialräumlichen Arbeitens geht es darum, soziale Probleme nicht (nur) auf den Einzelfall bezogen zu behandeln, sondern auch das gesamte Umfeld, den Sozialraum also, mit einzubeziehen. Der Sozialraum ist jener Ort, auf den sich Menschen beziehen, an dem sie arbeiten, in Familien und Freundschaften leben, sich in Projekten, Vereinen und Organisationen engagieren.Das sozialräumliche Arbeiten spielt sich demnach auch im Spannungsfeld von Bedürfnisorientierung (was wollen die Menschen?) und Ressourcenknappheit (was kann man mit den vorhandenen Mitteln leisten?) ab, setzt auf die Einbeziehung möglichst vieler Menschen in die Sozialarbeit und auf die Vernetzung vorhandener sozialer Dienste und Organisationen.
Dem Thema "Sozialräumliches Arbeiten – Ein neuer Weg zwischen Bedürfnisorientierung und Ressourcenknappheit" ist die Fachtagung der Landesabteilung Sozialwesen gewidmet, die am Dienstag, 28. September, von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr in der Lehranstalt für Wirtschaft, Tourismus und Soziales „R. Gasteiner“ in der Bozner Roenstraße 12 stattfindet.
Anmelden können sich Interessierte noch bis zum 22. September in der Dienststelle für Personalentwicklung des Landes (Tel. 0471 411527, Fax 0471 411515, e-mail: veruska.stampfer@provinz.bz.it).
chr