LRin Kasslatter Mur schaut sich Sendestandort Mut an
LPA - Ein Bild über den Betrieb gemeinsamer Sender hat sich Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur vor kurzem zusammen mit Ressortdirektorin Berta Linter, RAS-Präsident Helmuth Hendrich und RAS-Direktor Georg Plattner am Senderstandort auf der Mut gemacht. In den kommenden Monaten soll die Verbreitung von digitalen Hörfunkprogrammen vorangetrieben werden, war man sich einig.
LRin Kasslatter Mur mit Ressortdirektorin Linter, RAS-Präsident Hendrich und RAS-Direktor Plattner am Senderstandort auf der MutDie Sendeanlage der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) auf der Mut versorgt den Großraum Meran mit Rundfunkprogrammen. Landesrätin Kasslatter Mur hat sich bei ihrem Lokalaugenschein genau über die Anlage informiert. Derzeit laufen über die Sendeanlage auf der Mut insgesamt 18 Radioprogramme und 19 Fernsehprogramme. Außerdem wird die Anlage von zwei Mobilfunkbetreibern und für zahlreiche Richtfunkverbindungen genutzt. In einem Bergland wie Südtirol braucht es ein kapillar aufgebautes Sendernetz, um eine flächendeckende Rundfunkversorgung des Landes zu garantieren. Die Sendeanlage Mut wurde im Herbst 1997 fertig gebaut. Eine derartige Anlage gab es im ganzen Staatsgebiet noch nicht. Sie war also das Pilotprojekt für die Realisierung eines gemeinsamen Senderstandortes für öffentlich-rechtliche und private Rundfunkbetreiber sowie für Funkdienste von öffentlichem Interesse. Auf dem Kronplatz, in Barbian und in Martell sind weitere solche gemeinsame Senderstandorte geplant. Weitere anstehende Projekte im Bereich des digitalen Rundfunks haben Landsrätin Kasslatter Mur und Ressortdirektorin Linter bei dieser Gelegenheit mit RAS-Präsidenten Hendrich und RAS-Direktor Plattner ebenfalls besprochen. In den kommenden Monaten wird die Verbreitung von digitalen Hörfunkprogrammen vorangetrieben: Öffentliche und private Hörfunkprogramme sollen landesweit verbreitet werden. Mit den digitalen Fernsehversuchen soll, wenn es nach Landesrätin Kasslatter Mur geht, so bald wie möglich begonnen werden. Die digitale Versorgung bringt nämlich gleich zwei große Vorteile mit sich: zusätzliche Programme und eine bessere Versorgung.