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Interreg III C zur Förderung von Gesundheits-, Kultur- und Ökotourismus

LPA - Der Gesundheitstourismus, der Kultur- und Ökotourismus sowie das nachhaltige Ressourcenmanagement sollen über das Interreg-III-C-Projekt SiTaR (Sustainability in Tourism and Resourcemanagement) neue Impulse erhalten. Das EU-Projekt wird vom Land Südtirol mitgetragen. Somit kommen auch Projekte von Südtiroler Einrichtungen für eine Förderung in Frage. Entsprechende Anträge müssen bis17. September 2004 eingereicht werden.

SiTaR ist ein Projekt der Gemeinschaftsinitiative Interreg III C der Europäischen Union. Im Rahmen von Interreg III C soll der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt durch die Förderung interregionaler Kooperationsarbeit gefördert werden. Vier Regionen aus vier Mitgliedstaaten der Europäischen Union beteiligen an dem Projekt: das Burgenland, der Landkreis Waldeck-Frankenberg-Hessen, die Westpannonische Regionalentwicklungsagentur in Ungarn und das Land Südtirol.

SiTaR umfasst folgende Projektkomponenten: Den „Gesundheitstourismus“, bei dem durch Pilotprojekte innovativen Dienstleistungen entwickelt und der Know-how Transfer gestärkt werden sollen; den „Kultur- und Ökotourismus“, ein Bereich in dem innovative Kulturangebote sowie Angebote für Zielgruppen der Naturparke entwickelt werden sollen, wobei die Realisierung von sichtbaren Pilotprojekten und der Know-how Transfer im Vordergrund stehen; das „Nachhaltige Ressourcenmanagement“, wobei auf die Förderung von Pilotprojekten und des Erfahrungsaustauschs gesetzt wird, die den Einsatz regenerativer Energien sowie nachwachsender Rohstoffe zur Energiegewinnung zum Ziel haben (Abwassermanagement-Projekte werden weiterhin gefördert).

Institutionen aus den an SiTaR teilnehmenden Regionen können entsprechende Vorschläge einreichen. Die Einzelprojektsummen betragen für den Gesundheitstourismus und den Kultur- und Ökotourismus zwischen 10.000 und 70.000 Euro und für das nachhaltige Ressourcenmanagement zwischen 10.000 und 220.000 Euro. Weitere Voraussetzungen sind ein innovativer Ansatz und Nachhaltigkeit sowie die Zusammenarbeit von mindestens drei Partnerregionen. Nicht berücksichtigt werden einmalige Veranstaltungen sowie infrastrukturelle Maßnahmen oder einzelbetriebliche Investitionen. Bevorzugt berücksichtigt werden hingegen Projekte, an denen sich alle vier Partnerregionen beteiligen. Eine Vergütung von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Antragstellung ist ausgeschlossen. Auch besteht kein Rechtsanspruch auf Fördermittel!

Anfragen können an das Regionalmanagement Burgenland GmbH (RMB), Marktstraße 3, 7000 Eisenstadt, (Fax: 02682/704 2410) gerichtet werden. Ansprechperson ist Patricia Feucht (Tel: +43 2682/704-2421, E-Mail: patricia.feucht@rmb.co.at. Antragsformulare können bei RMB angefordert werden bzw. sind abrufbar unter www.burgenland.at. Informationen über Interreg III C finden sich unter www.interreg3c.net. Endtermin für die Einreichung von Projektanträgen ist der 17. September 2004.

jw

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