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Landesrätin Gnecchi besucht Altersheim Villa Serena
LPA - Landeshauptmannstellvertreterin Luisa Gnecchi hat Ende vergangener Woche dem Altersheim "Villa Serena" in der Bozner Fagenstraße, den Bewohnern und dem Personal einen Besuch abgestattet. Während ihres Besuches in dem vor wenigen Jahren grundlegend sanierten und erneuerte Gebäude begrüßte die auch für den Bereich Arbeit und italienische Berufsbildung und Schule zuständige Landesrätin das Bemühen der Heimführung, "junge Menschen für einen besonderen und schwierigen Arbeitsbereich zu begeistern und zu gewinnen, wie es die Pflegearbeit ist".
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Die Landesrätin stattete vor kurzem dem Altersheim "Villa Serena" einen Besuch ab, um sich über den Heimbetrieb und die Personalsituation zu informieren. Dabei wurde sie von der Direktorin der Heime "Villa Serena" und "Grieserhof", Manuela Gotto, und dem neuen Leiter des Betriebes für Sozialdienste der Gemeinde Bozen, Bruno Marcato, begleitet. Die Direktorin der Senioreneinrichtungen hob die großen Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung - vor allem bei den qualifizierteren Berufsbildern - hin. Die Heimleiterin informierte die Landesrätin auch über die geplante Einführung der Pet Therapy, bei der die Heimbewohner die Pflege eines Haustieres - gedacht wird vor allem an Hunde - übernehmen sollen und gleichzeitig einen Begleiter erhalten.
Angesichts des Personalmangels in den Alters- und Pflegeeinrichtungen begrüßte Landesrätin Gnecchi die Anwesenheit von fünf Jugendlichen, die derzeit ein Sommerpraktikum im Altersheim absolvieren und sprach den Jugendlichen ihre Anerkennung dafür aus, dass sie in einem "so schwierigen Bereich Erfahrung sammeln wollen". Auch die rege Zusammenarbeit zwischen dem Altersheim und den Schulen fand den Zuspruch der Landesrätin.
Im Altersheim "Villa Serena" sind derzeit 76 Personen in 30 Einzelzimmern und 23 Doppelzimmern untergebracht. Weitere 34 alte Menschen haben im Pflegeheim "Grieserhof" eine Unterkunft gefunden. Das Durchschnittsalter dieser Heimbewohner beträgt mehr als 85 Jahre. Betreut werden die Senioren von 67 Mitarbeitern, von denen 40 in der "Villa Serena" im Einsatz sind. Dabei muss berücksichtigt werden, dass zahlreiche Dienste wie die Verpflegung und die Reinigungsdienste ausgelagert, das heißt privaten Firmen übertragen wurden.
Die denkmalgeschützte Villa war vor fünf Jahren grundlegend saniert und umgebaut worden. Dabei wurde ein Großteil der alten und teilweise antiken Möbel im Hause belassen. "Dadurch wird im Heim eine warme, familiäre Atmosphäre geschaffen, in der sich die Heiminsassinnen und Heiminsassen wohl fühlen", so die Landesrätin.
jw
Bildergalerie
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Landesrätin Gnecchi bei der Besichtigung der Zimmer
Foto: LPA/Arno Pertl
Foto: LPA/Arno Pertl