News / Archiv
News
Entscheidungen der II. Landschaftsschutzkommission
LPA - Insgesamt 23 Projekte hat die Zweite Landeskommission für Landschaftsschutz am gestrigen Dienstag, 6. Juli 2004, bei ihrer Sitzung unter dem Vorsitz von Adriano Oggiano in Bozen begutachtet. Grünes Licht hat die Kommission unter anderem für Projekte in Eppan, Gais, Sterzing, Ratschings, Sand in Taufers, Naturns, Kastelbell und Schnals gegeben.
Keine Einwände hatte die Zweite Landeskommission für Landschaftsschutz bezüglich des Ausbaus der Kanalisierung in der Gemeinde Eppan. „Die Arbeiten für die Kanalisierung verlaufen größtenteils auf den bestehenden Straßen und stellen keinen Eingriff ins Landschaftsbild dar“, so der Kommissionsvorsitzende Oggiano zum Gutachten der Kommission.Zugestimmt hat die II. Landschaftsschutzkommission auch dem Ausbau des Fahrradweges von Uttenheim bis zur Gemeindegrenze von Sand in Taufers in der Gemeinde Gais. Der Weg, der größtenteils auf der Trasse bestehender Feldwege verläuft, wird eine Breite von zwei Metern haben. Dazu kommen 0,5 Meter Wegrand. In der Gemeinde Gais können die Stadtwerke Bruneck laut Gutachten der Kommission außerdem den Weg vom Sportplatz bis zum letzten öffentlichen Parkplatz vor der Naturparkzone asphaltieren.
Die Etschwerke AG kann in der Gemeinde Naturns bei der Abzweigung "Patleid-Unterstell“ die Niederspannungsfreileitung durch eine Mittelspannungsfreileitung ersetzen. Die Zweite Landschaftsschutzkommission hat dem Projekt zugestimmt.
Ein positives Gutachten hat die Kommission auch für die Verbesserung und Asphaltierung des Hoferschließungsweges „Juval“ in Kastelbell abgegeben. Das entsprechende Projekt hatte das Bodenverbesserungskonsortium „Juval“ eingereicht.
Etwas kürzer als ursprünglich vorgesehen wird der Sessellift „Hintereislift“ in der Gemeinde Schnals ausfallen. Die Zweite Landschaftsschutzkommission hat das von der „Schnalstaler Gletscherbahnen AG“ erneut vorgelegte Projekt befürwortet.
Gleich mehreren Verbesserungsmaßnahmen an verschiedenen Schipisten in Sterzing, Ratschings und Sand in Taufers hat die II. Landschaftsschutzkommission gestern ebenfalls zugestimmt. In der Gemeinde Sterzing kann die „Rosskopf AG“ die Gefahrenstellen auf der Piste „Favorit“ beseitigen. In der Gemeinde Ratschings hingegen kann sie den Aufstieg beim dortigen Tellerlift verbessern. Entschärft werden kann auch die Gefahrenstelle auf der Schipiste „Sonnklar“ in Sand in Taufers. Das entsprechende Projekt dafür hat die „Speikboden AG“ vorgelegt. „Bei diesen Projekten geht es darum, den Wintersportlern mehr Sicherheit zu bieten und die Pisten übersichtlicher zu machen, weshalb die Kommission keine Einwände hat“, erklärt der Kommissionsvorsitzende Oggiano.
SAN