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Schneller zur Abfertigung: Nächster Schritt gesetzt
Kollektivvertrag zur Vorauszahlung der Abfertigung auf dem Weg – Landesregierung genehmigt Richtlinien – Landesrätin Magdalena Amhof: "Rechnen mit Beginn der Auszahlungen im Sommer"
BOZEN (LPA). Auf dem Weg zur vorzeitigen Auszahlung der Abfertigung an die Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes hat die Landesregierung am 13. März auf Vorschlag von Personallandesrätin Magdalena Amhof einen weiteren Schritt gesetzt. "Wir arbeiten seit geraumer Zeit daran, als Land die zustehenden Beträge vorstrecken zu können und so die langen Auszahlungszeiten seitens des NISF zu überbrücken. Damit wir autonom handeln können, sind jedoch viele formale Zwischenschritte notwendig; einen weiteren davon haben wir heute gesetzt", erläuterte Amhof in einer Pressekonferenz im Anschluss an die Landesregierungssitzung.
So hat die Landesregierung die Programmziele für den zweiten Teilvertrag auf bereichsübergreifender Ebene für den Dreijahreszeitraum 2025-2027 genehmigt. Wie Landesrätin Amhof erklärte, ist die Unterzeichnung dieses Rahmenvertrags Voraussetzung, um die Details im Anschluss in den einzelnen Bereichskollektivverträgen festlegen zu können.
Die Auszahlung der Abfertigung soll laut Amhof künftig innerhalb von 90 Tagen und in nur einer Rate erfolgen. "Wir haben im Haushalt vorerst 30 Millionen Euro für das Personal des Bereichs Landesverwaltung vorgesehen. Dort starten wir als Pilotprojekt", sagt Amhof. Berücksichtige man die einzuhaltenden technischen Fristen, sei davon auszugehen, dass man im Sommer mit der Umsetzung beginnen könne.
red/san

