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Sasa setzt auf klimafreundlichen Kraftstoff: 30 Busse fahren mit HVO
Bei Sasa fahren nun 30 Busse mit dem erneuerbarem Kraftstoff HVO - "Es bleibt unser Ziel, auf eine emissionsfreie Bus-Flotte umzustellen", sagt Landesrat Daniel Alfreider
BOZEN/MERAN/LEIFERS (LPA). Die Inhouse-Gesellschaft des Landes und der Gemeinden Bozen, Meran und Leifers Sasa AG treibt die Umstellung auf nachhaltige Antriebe weiter voran. Seit einigen Tagen werden 30 Busse des Unternehmens, also rund 10 Prozent der Flotte mit dem erneuerbaren Dieselkraftstoff HVO betrieben. HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil und weist gegenüber dem fossilen Diesel eine deutlich bessere Klimabilanz auf.
"Unser mittel- und langfristiges Ziel bleibt die Umstellung unserer Busflotte auf emissionsfreie Fahrzeuge", betont Landesrat Daniel Alfreider. HVO sei eine gute Zwischenlösung für die Umstellungsphase, um bis zur vollständigen Elektrifizierung die Emissionen zu senken.
Damit die Busse mit dem neuen Kraftstoff betankt werden können, wurde die Zisterne im Betriebshof in der Bozner Avogadro-Straße entsprechend umgerüstet. Änderungen an den Motoren der Busse sind nicht notwendig. Bereits im vergangenen Jahr, waren einige Euro 5- und Euro 6-Busse von Sasa probeweise mit HVO betankt worden. "Die Ergebnisse unserer Tests im Jahr 2025 waren sehr positiv. Daher haben wir beschlossen, diese Übergangslösung im Rahmen der nachhaltigen Umrüstung der Flotte einzuführen", sagt Sasa-Präsidentin Astrid Kofler.
HVO ist ein synthetischer Biodiesel, der aus erneuerbaren Rohstoffen wie Abfallölen und -fetten hergestellt wird. Im Vergleich zu herkömmlichem Diesel kann der Kraftstoff die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich reduzieren. Gleichzeitig sorgt er für eine saubere Verbrennung und geringere lokale Emissionen und ist geruchsneutral.
Mit der Einführung von HVO in einem Teil der Flotte will Sasa einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität setzen. Rund 10 Prozent der Busflotte fährt emissionsfrei (Wasserstoff- und Batterieelektrisch), weitere knappe 10 Prozent nun mit HVO. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr kontinuierlich umweltfreundlicher zu gestalten und für alle Fahrgäste einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, heißt es vom Mobilitätsressort.
red/gm/san

