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„Cultura Socialis“: Besonderer Tiefgang im Bergwerk Ridnaun

LPA - Bereits zum siebten Mal wurde heuer die von Soziallandesrat Richard Theiner initierte Sozialinitiative „Cultura Socialis“ veranstaltet, die die besten Projekte im sozialen Bereich prämiert. Zeit, Bilanz zu ziehen und über die zukünftige Durchführung der Sozialinitiative nachzudenken. Dazu wählten Vertreter der Landesabteilung Familie und Sozialwesen, die „Cultura Socialis“ organisieren, und die Bezirksgemeinschaft Wipptal, die heuer für die Austragung verantwortlich zeichneten, mit der BergBauWelt Ridnaun Schneeberg einen besonderen Ort, um darüber zu reflektieren, welche "Schätze" in Cultura Socialis stecken.

Die Teilnehmer des Laboratoriums zu „Cultura Socialis“ in der BergBauWelt Ridnaun Schneeberg

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Direktor der Landesabteilung Familie und Sozialwesen Luca Critelli beschrieb der Rektor der Freien Universität Bozen Walter Lorenz Cultura Socialis als ein Such- und Schürfprojekt, das der zentralen Frage der sozialen Integration nachgeht: „Wie kommt der freie Zusammenhalt einer Gesellschaft zustande - was bindet Menschen aneinander". Analogien dazu gab es auch in der Geschichte des Ridnauner und Passeirer Bergbaues, wie der Gastgeber Hermann Schölzhorn zu erzählen wusste: „Das  Musizieren in der Musikkapelle, kollektive Versorgungssysteme, der Dialog im Gasthaus waren essentielle Kulturelemente für das harte Leben im Schneebergdorf auf 2.355 Meter Meereshöhe."

Der von der Abteilung Familie und Sozialwesen vor Jahren eingeschlagene Weg, über „Cultura Socialis" interessante Beispiele und Anregungen für die sozialpolitische Innovation zu sammeln, zu dokumentieren und zu diskutieren, hat sich laut den Teilnehmern des Laboratoriums als erfolgreich herausgestellt. Die rund 700  unter http://www.cultura-socialis.it/ dokumentierten Projekte  haben zur besseren  Vernetzung der Gesellschaftsbereiche und einer breiten  Definition von Sozialem und Sozialer Arbeit beigetragen, hieß es beim Laboratoirium. Es wurde angeregt, die professionellen Operateure im Sozialbereich verstärkt zu erreichen und einzubeziehen, der Kompetenz und den Erfahrungen der Bürger mehr Platz einzuräumen. Zudem sollten innovative Projekte auch Eingang in die politische Agenda finden und Cultura Socialis seinen Stellenwert als Ideenschmiede und Denkwerkstatt durch Lobbyarbeit steigern.

Im kommenden Jahr wird Cultura Socialis in der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern Halt machen.  Alle Südtiroler und SüdtirolerInnen, die  Hinweise auf wertvolle Initiativen des Sozialen geben wollen, können dies bis zum 31. Oktober 2013 auf der Webseite von Cultura Socialis http://www.cultura-socialis.it/, Menüpunkt „Kontakt" nachholen. Demnächst werden auf der Webseite auch die Resultate der Wipptaler Veranstaltung veröffentlicht.

 

SAN

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