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Ideenwettbewerb für Umfahrung von Wolkenstein

LPA - Über einen kürzlich ausgeschriebenen Ideenwettbewerb will das Bautenressort des Landes eine angemessene Lösung für eine Umfahrung der vom Durchzugsverkehr geplagten Ortschaft Wolkenstein finden. „Wir wollen endlich eine Verkehrsentlastung für Wolkenstein erwirken und durch den Ideenwettbewerb können wir aus verschiedenen Lösungsmöglichkeiten die beste für den Ort und das Tal aussuchen“, sagt der Bautenlandesrat.

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs, der europaweit ausgeschrieben wurde, müssen die Projektanten eine Machbarkeitsstudie für die Umfahrung von Wolkenstein erstellen, wobei sie größtmöglichste planerische Freiheiten haben. Es ist weder vorgegeben an welchen Punkt die Umfahrung beginnen oder enden soll, noch auf welcher Talseite sie verlaufen muss. Auch wie viele Brücken oder Tunnel gebaut werden sollen, liegt im Ermessen der Projektanten. „Die Verkehrsentlastung von Wolkenstein soll durch eine landschaftlich vertretbare und wirtschaftlich machbare Umfahrungsstraße möglich werden“, erklärt der Bautenlandesrat.

Durch eine Ausfahrt hin zum Dorfzentrum sollen alle wichtigen Einrichtungen und natürlich auch die Aufstiegsanlagen erreichbar bleiben, ähnlich wie es bei der Umfahrung von St. Christina der Fall ist. „Alles in allem soll die Lebensqualität in Wolkenstein für die dort wohnenden Bürger steigen“, unterstreicht der Bautenlandesrat. Derzeit rolle sowohl im Sommer als auch im Winter der Tourismusverkehr auf der derzeit sehr schmalen Straße mitten durchs Wohngebiet, was für die Bürger belastend sei, so der Landesrat.

Für die neue Straße ist eine Entwurfsgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern vorgesehen. Besonderes Augenmerk liegt bei den Vorschlägen der Ingenieure und Architekten auf der verkehrstechnischen, bautechnischen und strukturellen Lösung, auf der Einbindung in die Landschaft, auf geringen Umweltauswirkungen, auf der ästhetischen und architektonischen Qualität, auf der Baustellenorganisation, auf den Einfluss der Arbeiten auf den Verkehr sowie auf der Dauerhaftigkeit des Baus und schließlich auch auf den Instandhaltungskosten und dem wirtschaftlichen Aspekt im Allgemeinen.

Als Richtwert für die Baukosten wurden 32 Millionen Euro (inklusive Sicherheitskosten und ohne Summen zur Verfügung der Verwaltung) berechnet. Die Wettbewerbsgewinner bekommen nicht nur ein Preisgeld von 25.000 Euro, sondern zudem den Auftrag ein Vorprojekt und ein endgültiges Projekt für die Umfahrung auszuarbeiten.

Noch bis zum 9. November haben Ingenieure und Architekten Zeit, die Unterlagen für den Wettbewerb, die es auf CD-Rom gibt, im Bautenressort des Landes, Crispistraße 2, in Bozen anzufordern bzw. abzuholen. Bis zum 3. Februar 2009 müssen die Wettbewerbsprojekte im Bautenressort abgegeben werden.

SAN

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