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Umweltprämien, Ausgleichszulage, Betriebsprämie: Gesuchsannahme läuft

(LPA) In den kommenden Wochen werden die Ansuchen um eine Reihe für Bauern wichtiger EU-Prämien entgegen genommen. So kann um die Umweltprämien, die Ausgleichszulage und die Betriebsprämie angesucht werden. All jene, die bereits im vergangenen Jahr angesucht haben, werden schriftlich über einen Termin verständigt, an dem sie die Ansuchen abgeben können.

"Gerade weil diese Prämien für die Bauern von Bedeutung sind, weil damit Kostennachteile der Produktion im Berggebiet ausgeglichen und Leistungen abgegolten werden, die die Bauern für die Gesellschaft erbringen, versuchen wir, die Gesuchsprozedur so einfach wie möglich zu gestalten", so Landesrat Hans Berger.  Demnach wird die "Bauernbund Service GmbH", die die Ansuchen im Auftrag der Landesabteilung Landwirtschaft entgegen nimmt, all jenen Bauern ein Schreiben zusenden, die bereits im vergangenen Jahr um die Prämien angesucht haben. In dem Schreiben wird den Betroffenen ein Termin mitgeteilt, an dem sie ihre Ansuchen einreichen können.

"Wir ersuchen alle, sich an die Terminvorgabe zu halten, um eine reibungslose Abwicklung der Gesuchsannahme möglich zu machen", so Berger, der betont, dass die Ansuchen nur an den Sprechtagen der "Bauernbund Service GmbH"  eingereicht werden könnten. Bauern, die erstmals ansuchen möchten, müssen sich an das zuständige Zonenbüro der "Bauernbund Service GmbH" wenden, von dem sie einen Termin bekommen.

Wer um die Prämien ansucht, verpflichtet sich, die dafür vorgesehenen Bedingungen fünf Jahre lang einzuhalten. "All jene, deren fünfjährige Verpflichtung noch nicht ausgelaufen ist, sind verpflichtet, entweder ein Bestätigungs- oder ein Änderungsansuchen einzureichen", erklärt der Landesrat. Tun sie dies nicht, fasst dies die EU als Verstoß gegen die Verpflichtung auf, was den Widerruf des Gesuchs und die Rückzahlung bereits erhaltener Beiträge zur Folge hat.

Wer ein Ansuchen vorlegt, muss einen gültigen Personalausweis und eine Kopie der Bankkarte mit IBAN-Code dabei haben. Bei Flächenänderungen zum Vorjahr muss zudem der abgeänderte LAFIS-Flächenbogen der Forststationen vorgelegt werden. Wer zudem um die Prämien für umweltschonenden Weinbau in Steillagen oder den ökologischen Landbau ansucht, muss den von der Landesabteilung Landwirtschaft ausgehändigten LAFIS-Flächenbogen dabei haben, wer in die Landschaftspflegeprämien neu einsteigt das entsprechende von der Forststation ausgefüllte Formular.

Nähere Infos gibt's in den Landesabteilungen Landwirtschaft, Forstwirtschaft sowie Natur und Landschaft und in den Zonenbüros der "Bauernbund Service GmbH".

chr

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