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Brennerbasistunnel: Sicherheitspaket für die Arbeiter
(LPA) Noch ist der erste Spatenstich für den Brennerbasistunnel (BBT) nicht erfolgt, doch man denkt bereits jetzt an die Sicherheit der Arbeiter, die den BBT einmal schaffen werden. Arbeitslandesrätin Luisa Gnecchi hat über Sicherheit und Arbeitsqualität im BBT heute (5. Mai) mit den Vertretern der Gewerkschaften und der BBT-Gesellschaft diskutiert.
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Angekündigt hat die Landesrätin heute, dass eine Expertengruppe eingerichtet wird, die die Bauunternehmen über die besonderen Aspekten der Arbeitssicherheit, des Gesundheits- und des Feuerschutzes beim Tunnelbau beraten wird. "Nur so können wir sicherstellen, dass den Arbeitern die bestmöglichen Bedingungen geboten werden", so Gnecchi. Gerade die Größe, die Komplexität und die Bedeutung der BBT-Baustelle mache eine besondere Kontrolle der Arbeitsbedingungen notwendig, erklärte heute auch Sieghart Flader, Direktor des Landesamtes für sozialen Arbeitsschutz. Sein Amt werde auch als Anlaufstelle für die Sozialpartner fungieren, wenn es um den Abschluss von Vereinbarungen gehe, die etwa die Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen vor allem ausländischer Arbeitskräfte oder Kontrollmechanismen zum Inhalt haben.
Geeinigt hat man sich heute auch darauf, gemeinsam mit allen Beteiligten - dem Auftragnehmer, den einzelnen beteiligten Unternehmern, den Arbeitnehmern und dem Unfallversicherungs-Institut INAIL - ein Pilotprojekt ins Leben zu rufen, in dessen Rahmen ein Sicherheitspaket für die Tunnelarbeiter ausgearbeitet werden soll.
chr
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