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Landesbeirat für Sozialwesen gibt grünes Licht für Sozialplan
(LPA) Mit dem Landessozialplan für die Jahre 2006 bis 2008 hatte sich der Landesbeirat für das Sozialwesen bei seiner letzten Sitzung zu befassen. Der Beirat hat dabei seine grundsätzliche Zustimmung zum Plan signalisiert und auch grünes Licht für das Grundsatzpapier zur einheitlichen Einkommens- und Vermögenserfassung gegeben.
Gleich mehrere wichtige Entscheidungen standen auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Landesbeirats für das Sozialwesen unter dem Vorsitz von Landesrat Richard Theiner. So galt es etwa, den Vertreter des Sozialwesens im Stiftungsrat der Südtiroler Sparkasse zu ernennen. Die Mitglieder des Sozialbeirates haben sich dafür ausgesprochen, Josef Pramstaller, Präsident des Altersheimes Latsch, in dieser Funktion zu bestätigen. "Durch seine Fachkompetenz im sozialen Bereich und seine Erfahrung soll Pramstaller im Stiftungsrat soziale Anliegen vorantreiben und entsprechende Impulse und Anregungen geben", hieß es von Seiten des Sozialbeirats.Besprochen worden ist außerdem der Entwurf des Landessozialplans, der die wichtigsten Leitlinien für die Sozialpolitik bis zum Jahr 2008 beinhaltet. Der Sozialplan ist bereits von der Landesregierung in erster Lesung genehmigt worden und liegt derzeit zur Begutachtung auf. Diese hat nun auch der Landessozialbeirat vorgenommen und nach eingehender Diskussion dem Entwurf grundsätzlich zugestimmt.
Von der Abteilung Sozialwesen wurde dem Landesbeirat darüber hinaus das Grundsatzpapier zur einheitlichen Einkommens- und Vermögenserfassung vorgelegt, für das der Beirat ebenfalls grünes Licht signalisiert hat. Das Papier sieht zunächst eine Vereinheitlichung der Grundkriterien und der Parameter für die Einkommens- und Vermögenserfassung jener Bürger vor, die Leistungen im gesundheitlichen und sozialen Bereich in Anspruch nehmen wollen. Die Kritierien sollen in Zukunft auch auf andere Bereiche des Landesbetriebs ausgedehnt werden.
Der Landesbeirat für Sozialwesen hat schließlich auch sein positives Gutachten zum Sozialbericht 2005 abgegeben. Mit dem Bericht wird das Ziel verfolgt, das Sozialwesen in seinen vielfältigen Bezügen und in seiner Leistungsstruktur transparent darzustellen.
chr