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„x-change“ macht „grenzenlosen“ Lehrlingsaustausch möglich
LPA – Für vier Wochen mit jemanden den Arbeitsplatz tauschen? Das wurde für die angehende Konditorin Jenny Pfriender aus Konstanz durch das Arge-Alp-Projekt „x-change“ möglich. Sie kam über den Lehrlingsaustausch in die Meraner Konditorei Pöhl, während das Meraner Lehrmädchen Maria Gufler als Praktikantin in Konstanz arbeitete.
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Die Regierungschefs der Arbeitgemeinschaft der Alpenländer haben 1999 mit „x-change“ ein Austauschprogramm für Lehrlinge ins Leben gerufen. Die jungen Leute können dabei für einen Monat in einem einschlägigen Unternehmen des nahen Auslandes berufliche Erfahrungen sammeln. Im Gegenzug kommt ein Lehrling dieses Unternehmens in die eigene Firma. Bisher haben schon mehr als 400 junge Leute an dieser Aktion teilgenommen. In Bayern und Baden-Württemberg, in den österreichischen Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg, im Fürstentum Liechtenstein, in der Lombardei, in Südtirol und in der Schweiz können sich Lehrlinge um einen Austauschplatz bewerben. Ein wesentlicher Teil der Kosten, die durch Fahrt und Aufenthalt anfallen, werden vergütet. Die Erfahrungen der teilnehmenden Unternehmen und der Lehrlinge sind durchwegs sehr gut.
Weitere Infos zum Lehrlingsaustauschprogramm „x-change“ sind im Internet unter www.xchange-info.net oder im Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung bei Cäcilia Baumgartner, (Rufnummer 0471 416984, caecilia.baumgartner@provinz.bz.it) erhältlich.
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