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Südtirol-Empfang bei Olympia: LH Durnwalder gratuliert Weißensteiner und verabschiedet Isolde Kostner
LPA – Von der ersten Südtirolerin Olympiasiegerin Erika Lechner bis zu Gerda Weißensteiner, die am Dienstag die - bislang letzte - Medaille für unser Land gewonnen hat, waren gestern Abend (22. Februar) eine Vielzahl von Südtiroler Olympioniken zum Empfang von Landeshauptmann Luis Durnwalder in die Villa Somis nach Turin gekommen. Durnwalder, nützte die Gelegenheit, um gemeinsam mit seinen Regierungskollegen Werner Frick und Thomas Widmann Gerda Weißensteiner zu ihrem jüngsten Erfolg zu gratulieren sowie Isolde Kostner für ihre Verdienste für Südtirol zu danken.
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Als Gerda Weißensteiner gegen 21 Uhr - unmittelbar nach der Medaillenzeremonie im Zentrum von Turin - die Villa Somis betrat, brandete langer Applaus auf. Die Bobpilotin, die am Dienstag die Bronzemedaille gewonnen hat, war der am meisten gefeierte Sportstar beim gestrigen Olympia-Empfang von Landeshauptmann Luis Durnwalder in Turin. Die Betonung liegt auf „am meisten“, denn viel Applaus gab es auch für die anderen aktiven Sportler und die Südtiroler Olympiamedaillengewinner der vergangenen Winterspiele. Neben hochrangigen Sportfunktionären wie Gaetano Coppi (Präsident des Wintersportverbandes FISI) oder Giancarlo Bolognini (Präsident des Eissportverbandes FISG) hat auch Isolde Kostner den Weg zur von der SMG organisierten Veranstaltung nicht gescheut. Die Grödnerin ist ja erst vor wenigen Wochen vom aktiven Sport zurückgetreten, weil sie Mutterfreuden entgegensieht.
„Die Olympischen Spiele sind ein Treffpunkt von Sportlern und Zuschauern aus der ganzen Welt. Deshalb sind sie eine ideale Gelegenheit, das eigene Land vorzustellen“, begrüßte Landeshauptmann Durnwalder die Gäste. Der Landeshauptmann, der gleichzeitig auch Sportlandesrat ist, gratulierte gestern Gerda Weißensteiner noch einmal ganz besonders zu ihrer Bronzemedaille. „Eine Medaille bei Olympia ist an und für sich schon eine außergewöhnliche Leistung. Eine Medaille in zwei verschiedenen Sportarten zu gewinnen, ist umso beachtenswerter“, sprach Durnwalder der Rodelolympiasiegerin von 1994 seine Anerkennung aus. Einen besonderen Dank richtete der Landeshauptmann an Isolde Kostner: „Mit 51 Stockerlplätzen gehörst du zu den ganz Großen im Skisport. Du hast diese Erfolge in erster Linie für dich selbst errungen, mit dir freuen durften sich immer die Grödner, die Südtiroler und die italienischen Sportfans“.
Durnwalder unterstrich in Turin die großen Erfolge der Südtiroler Sportler: „Wir sind ein kleines Land mit einer hohen Dichte an erfolgreichen Athleten. Bisher haben unsere Sportler ein Drittel der Medaillen Italiens bei Olympischen Winterspielen geholt. Diese Erfolge verdanken wir in erster Linie den vielen Ehrenamtlichen, die in ihrer Freizeit die jungen Sportler betreuen. Mit Mitteln in der Höhe von 20 Millionen Euro jährlich, drei Sportoberschulen und dem Schulsport trägt auch das Land das seinige dazu bei, dass Südtirols Sportler Weltspitze sind.“
Landesrat Thomas Widmann nützte den gestrigen Abend, um allen Sportfunktionären zu danken: „Die Trainer und Betreuer bringen in ihrer Freizeit große Opfer, um unsere Jugend an den Spitzensport heranzuführen. Das gelingt ihnen bestens: Die Erfolge der Südtiroler bei internationalen Großereignissen sprechen für sich.“ Auch Landesrat Frick rückte den Einsatz der Sportler, aber auch jenen der Betreuer und Funktionäre in den Mittelpunkt: „Die Basis- und die Aufbauarbeit machen die sportlichen Spitzenergebnisse überhaupt erst möglich. Sportliche Höchstleistungen tragen den Namen Südtirols in die Welt hinaus und ergänzen auf ideale Weise den Qualitätsanspruch, der mit der Marke Südtirol verbunden wird.“
ohn
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